OPTISCHE FOLIEN · LINSENSTRUKTUR
Lentikularfolie: Linsenstruktur für optische Effekte
Lentikularfolie nutzt geformte Linsenstrukturen, um Licht zu lenken und je nach Aufbau blickwinkelabhängige Effekte zu erzeugen. Für Ihr Bauteil zählen Motiv, Betrachtung und Einbaulage; eine Klebeausrüstung ist gesondert zu prüfen.
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Auswahlmerkmale
Welche optische Wirkung soll die Folie erzeugen?
Unterscheiden Sie zuerst die gewünschte Funktion: Soll eine Linsenstruktur die Bildwirkung mit dem Blickwinkel verändern oder Licht in einer Hinterleuchtung führen? Bei mehrlinsigen Effektfolien bestimmen Struktur und Betrachtung die Wahrnehmung. Für eine Display-Hinterleuchtung sind Lichtführung, Durchlässigkeit und Einbaulage entscheidend. Diese Aufgaben lassen sich nicht aus der Bezeichnung „Lentikularfolie“ allein gleichsetzen.
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LENTIKULARFOLIE AUSWÄHLEN
Optik, Material und Befestigung zusammen prüfen
Mehrlinsige Folien können durch geformte Oberflächen bewegte oder räumliche Eindrücke hervorrufen. Eine lichtlenkende Folie für Display-Hinterleuchtung verfolgt dagegen eine andere optische Aufgabe. Prüfen Sie daher am konkreten Vormaterial die Struktur, die gewünschte Bild- oder Lichtwirkung und die Betrachtungssituation. Eine Klebeschicht folgt aus der Linsenstruktur nicht automatisch.
Für Zuschnitt, Stanzteil oder eine mögliche Klebeausrüstung müssen Material, Geometrie, Untergrund und spätere Einbaulage zusammenpassen. Nennen Sie diese Angaben in Ihrer Anfrage, damit die Verarbeitung am konkreten Material geprüft werden kann.
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FRAGEN ZUR LENTIKULARFOLIE
Wie entsteht die optische Wirkung einer Lentikularfolie?
Sie entsteht durch eine strukturierte Oberfläche mit vielen kleinen Linsen, die Licht abhängig von ihrer Geometrie lenken. Dadurch können je nach Folienaufbau und Motiv bewegte oder räumliche Eindrücke entstehen. Für eine Displayanwendung müssen Folie, Bildinformation, Einbaulage und Betrachtungssituation zusammenpassen. Eine sichtbare Wirkung aus einem Herstellerbeispiel belegt noch keine bestimmte Wirkung für jedes andere Material oder Bauteil.
Welche Angaben sind für die Auswahl einer Lentikularfolie wichtig?
Wichtig sind die gewünschte Bildwirkung, das verwendete Motiv oder Display und die vorgesehene Blickrichtung. Bei einer Anzeige spielt auch der Betrachtungsabstand eine Rolle: Eine optische Folie kann eine räumliche Wirkung nur unter passenden Betrachtungsbedingungen zeigen. Ergänzen Sie Angaben zum Untergrund und zur Einbaulage. Erst anhand eines konkreten Materials lässt sich prüfen, ob optische Struktur und mechanischer Aufbau zur Anwendung passen.
Ist jede Lentikularfolie selbstklebend?
Nein. Die Linsenstruktur beschreibt zunächst die optische Funktion und sagt nichts darüber aus, ob eine Klebeschicht vorhanden ist. Herstellerunterlagen zu mehrlinsigen Folien beschreiben auch das nachträgliche Verbinden mit einem Untergrund. Ob eine selbstklebende Ausrüstung für Ihre Folie und den vorgesehenen Untergrund möglich ist, muss am konkreten Material und der Anwendung geprüft werden. Nennen Sie deshalb bei Ihrer Anfrage beide Materialien und die gewünschte Verbindung.
Kann Lentikularfolie als Stanzteil verarbeitet werden?
Geeignete technische Folien können grundsätzlich geschnitten oder gestanzt werden; ein Hersteller beschreibt diese Verfahren auch für eine mehrlinsige Polycarbonatfolie. Daraus folgt keine pauschale Verarbeitungszusage für jede Lentikularfolie. Die Krückemeyer GmbH prüft Material, Linsenstruktur, Geometrie und gewünschte Lieferform für Ihr Bauteil. Für die Anfrage helfen Angaben zum Vormaterial, zur Form und dazu, wie das Teil später eingesetzt oder aufgeklebt wird.
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Beratung anfragen
Beschreiben Sie Motiv oder Display, Blickwinkel, Untergrund und gewünschte Bauteilform. Die Krückemeyer GmbH prüft, welche Material- und Verarbeitungslösung für Ihre Anwendung infrage kommt.
Optische Folie für Ihr Bauteil prüfen
Senden Sie uns die Anforderungen an Wirkung, Einbau und Verarbeitung. Wir klären die nächsten Schritte für Ihre Anwendung.
BERATUNG ZU OPTISCHEN FOLIEN
Thomas Klein
Ansprechpartner für Produkte
Klären Sie mit Thomas Klein, welche optische Wirkung und welche Verarbeitung für Ihr Bauteil benötigt werden.